A-Jugend (m) Jahrgang 2000/2001 - Oberliga Westfalen

Nach der Quali ist vor der Saison – der Kader wurde natürlich noch einmal großzügig erweitert. Als Kreisläufer konnten wir Eigengewächs Niklas Plaumann (mB Jugend) ins Team integrieren – von extern erweitert Nico Hauptmeier von der Eintracht Oberlübbe unser Team im Rückraum und ganz besonders erfreut bin ich über die Rückgewinnung eines weiteren Rückraumspielers. Timo Steiner konnte überzeugt werden den Ball für Spenge wieder in die Hand zu nehmen. Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung. 

Für die kommende Oberliga Saison möchte  sich das Team von Marco Mellmann im Mittelfeld etablieren.

 

A-Jugend (m) Jahrgang 2000/2001 - Oberliga Westfalen

Hinten von links: Florian Pecher, Lennart Tietz, Kilian Nagel, Nico Hauptmeier, Trainer Marco Mellmann, Co-Trainer Fabian Breuer

Mitte von links: Niklas Plaumann, Timo Steiner, Jan-Philipp Castrup, Mäx Meinhardt, Ole Callenius, Jonathan Schröder, Betreuer Patrik Gossen

Vorne von links:

Elias Paulini, Erik Schneider, Jörn Schlottmann, Magnus Stockey, Jannes Kleine-Böse, Ilyas Badi, Robin Temming

 

 

Trainer und Betreuer

Marco Mellmann (Trainer, Mannschaftsverantwortlicher)

Fabian Breuer (Co-Trainer)

Patrick Gossen (Betreuer)


Trainingszeiten

Mittwoch

20.30 Uhr - 22.00 Uhr

Sporthalle Realschule Spenge


Freitag

19.30 Uhr - 20.30 Uhr

Sporthalle Realschule Spenge


Spielplan und Tabelle

SIS Spielplan
Spielplan - Saison 2018/2019 mA Oberliga Westfalen
Facebook Seite 2018/2019 mA
Facebook Seite 2018/2019 mA

Spielberichte

So

16

Jun

2019

mA-Jugend steigt in Verbandsliga auf!

Die   A-Jugend   der   JSG   Lenzinghausen-Spenge   steigt,   ohne   weiteres   Turnier   an   diesemWochenende, in die Verbandsliga Westfalen zur Saison 2019/2020 auf. Getreu dem Mottodes   neuen   A-Jugend   Sponsors   „machbar   Spenge“,   hat   die   A-Jugend   alles   „machbare“ geschafft. In der Kreisquali noch als unglücklich Drittplatzierter in die HV Quali gestartet, sokonnte   das   darauffolgende   Verbandsliga   Qualiturnier   mit   Platz   1   abgeschlossen   werden.Darauf folgte dann das Oberliga-Turnier in Dortmund, wo uns Gegner wie Menden SauerlandWölfe, oder auch der ASV Senden gegenüberstanden, gegen die wir gut gekämpft, aber amEnde   nicht   siegreich   sein   konnten.   Nun   sollte   an   dem   Wochenende   15./16.   Juni   dievermeintlich letzte Quali-Runde für die Verbandsliga anlaufen.

3 Turniere a 6 Mannschaften,wobei die Plätze1-4 sicher in der Verbandsliga spielen und die drei fünftplatzierten eine weitere Runde hättenspielen müssen – nun haben allerdings „kurz vor knapp“ gleich 3 Vereine den Rückziehergemacht,   sodass   eine   Spielrunde   für   die   Gruppe   Spenge   und   Dorstfeld   nicht   mehrerforderlich war  –  wir  steigen  also  ohne  weitere Quali-Runde  auf.  Hier  zeigt   sich,  wie  dieletzten   Jahre   zuvor   auch,   erneut,   dass   dieser   Modus   von   vielen   Vereinen   als   fragwürdigangesehen wird. Nicht nur, dass viele Vereine kurz vor knapp doch nicht aufsteigen wollen,sondern auch die unnötige Mehrfachbelastung. So hätten wir dieses Wochenende laut Plan erneut gegen Recklinghausen und Tecklenburg spielen müssen, die wir ja bereits in Runde 1 geschlagen   hatten   –   wozu   das   ganze?   Man   weiß   es   nicht   und   kann   es   auch   von spielleitender   Stelle   nicht   plausibel   genug   erklären.   Man   sollte   dringend,   im   Sinne   der Gesundheit unserer Spieler, über eine Reform nachdenken. Wie dem auch sei, freuen wir uns über den Aufstieg und haben nun genug Zeit für die Vorbereitung. Ziel dieser Saison ist in   jedem   Fall   das   obere   Drittel   der   Tabelle.   Die   Zeit   wird   nicht   nur   mit   intensiven Trainingseinheiten,   sondern   auch   einem   groß   angelegten   Trainingslager,   sowie   einigen Testspielen und einer Auswärts-Vorbereitung bei einem internationalen Turnier in Oldenburg i.Hs. genutzt. Fröhliche Kunde kommt noch zu guter Letzt – die A-Jugend wird durch drei weitere   Spieler   aus   der   JSG   Werther-Borgholzhausen   ergänzt   –   Werther   kann   in   diesem Jahr   quantitativ   leider   keine   Mannschaft   stellen,   sodass   wir   von   den   leistungsstarken Spielern durchaus profitieren können und vermutlich eine A2 melden werden. Einen kleinen Wehmutstropfen  aber  gibt   es  dann  doch – Co-Trainer  Jan  Sahrhage  wird aus  beruflichen Gründen   umziehen   und   somit   der   A-Jugend   nicht   mehr   zur   Verfügung   stehen.   Trainer Mellmann ist noch auf der Suche nach einem Ersatz.

 

Auf dem Foto zu sehen: 

stehend v.l.n.r:

Sponsor Sebastian Möcker (machbar Spenge), Trainer Marco Mellmann, Mäx Meinhardt, Phil Stoltze, Niklas Plaumann, Timo Steiner, Joshi Kern,

Kilian Nagel, Henning Kleineberg, Daniel Tanakov, Co-Trainer Jan Sahrhage, Sponsor Robin Stoltze (machbar Spenge)

 

sitzend v.l.n.r.:

Jakob Dix, Anton Dix, Tim Schrader, Fynn Nickolaus, Jörn Schlottmann, Elias Paulini, Lennart Tietz, Tim Heere

So

26

Mai

2019

mA verpasst direkten Aufstieg

Am vergangenen Wochenende spielte die A Jugend der JSG in der Oberliga-Quali. Das Los entschied eine weite Anreise nach Dortmund und die Gegner auf dem Papier ASC 09 Dortmund Handball, ASV Senden Handball - Die Abteilungsseite sowie SG Menden-Sauerland Wölfe Jugend wurden als ziemlich harte Gegner von unserer Seite eingestuft. Lediglich die Gegner TG Hörste - männliche A-Jgd., sowie die sympathisch Jungs der JSG Handball Ibbenbüren MJA waren auf den ersten Blick schlagbare, aber nicht zu unterschätzende, Gegner.

Im Auftakt-spiel dann die große Überraschung. Das Spiel gegen den ASC Dortmund endete, nach einem 5-Tore Rückstand zur Halbzeit mit einem Remis. Dortmund pokerte nach der Halbzeit hoch, stellte den B-Kader auf und wollte mit diversen Trickwürfen u.ä. den Sieg einheimsen - wir hielten dagegen, konterten und spielten mit sauberen Handball das kämpferisch verdiente Remis heraus. Im zweiten Spiel am Samstag dann der erwartet starke Gegner aus Menden - auch wenn wir kurz auf zwei Tore verkürzen konnten, so fehlte uns doch der lange Atem gegen den deutlich stärkeren Gegner. Am Sonntag war nun aber noch alles drin - ergaben sich aufgrund der anderen Spiel-Paarungen doch deutliche Schwankungen in der Tabelle. Lediglich Ibbenbüren verlor leider beide ersten Spiele deutlich.

 

Am Sonntag morgen dann in der ersten Begegnung das Spiel gegen Ibbenbüren - zwar mussten wir erst ins Spiel finden und brauchten etwa eine ganz Halbzeit dafür - siegten am Ende dann aber doch deutlich. Das Spiel gegen die TG Hörste verlief dann erwartungsgemäß spannend. Die absolut perfekt stehende 3:2:1 Deckung der Rothosen brachen wir direkt von Beginn an, indem wir auf 2 Kreisläufer auflösten, was den Hörstern gar nicht schmeckte. Mit viel Kamp und Willen trennten wir uns am Ende mit einem weiteren Remis an diesem Wochenende. Im letzten Spiel für Dortmund und Ibbenbüren, wurde Ibbenbüren von der gesamten Halle unterstützt und schaffte das unfassbare - ein Remis gegen den eigenen Hausherren, was uns den "sicheren" Platz vier bescherte.

 

Das letzte Spiel gegen den ASV Senden sollte nun die Entscheidung für Platz 3 (Direktaufstieg in die VL) oder Platz 4 bringen. Doch Senden war uneinnehmbar - die perfekte 6:0 Deckung war für uns unüberwindbar, so trennten wir uns leider mit einer Niederlage.

 

Aber KOPF HOCH! In der letzten Runde am 15. / 16. Juni werden 18 Mannschaften um MINDESTENS 15, vielleicht sogar 16 freie Plätze in der Verbandsliga spielen (Es kommt hier auf die Vereine SGSH Dragons juniors, DJK Oespel Kley A1, Letmather TV, sowie HLZ Ahlen, die am kommenden Wochenende, sowie in der bundesweiten Endrunde um die Plätze für den HV Westfalen zur JHBL kämpfen - wir drücken fest die Daumen, Männer - je mehr dort aufsteigen, desto mehr Plätze gibt es für die Verbandsliga) - wir klopfen 3x auf Holz, sind aber voller Zuversicht, dass das klappt und wir somit in die Vorbereitung auf eine harte, aber sehr gute, Verbandsliga Saison einsteigen können.

 

Es spielten am 25./26. Mai:

 

Steiner (25/5), Kern (12/4), Nagel (10), Tietz (8), Meinhardt (8), Paulini (6), Plaumann (5/1), Schrader (3), Heere (3), Dix J. (2), Stoltze (2), Schlottmann, Heitmann, Nickolaus, Tanakov, Kleineberg

So

05

Mai

2019

mA mit Platz 3 in Kreisquaifikation

Die alte Saison soeben hinter uns gebracht, da stand auch schon die Vorbereitung auf die Kreisqualifikation auf dem Programm. Vier harte Wochen standen uns zur Verfügung um das Team neu zu formen – erfolgreich, wie sich am Ende herausstellen sollte. Wir begannen die Vorbereitung mit einem „Status-Quo“ Spiel gegen die TG Hörste. Die Leistung zeigte dem neuen und alten Trainer Marco Mellmann, ergänzt um Co-Trainer Jan Sahrhage die Fehlerquellen auf, an denen das Team nun arbeiten musste.

 

Die Kreisqualifikation begann dann mit einem „glücklichen Los“ aus Spenger Sicht. Wir spielten den Auftakt gegen die neu zusammengestellten Jungs der HSG EGB Bielefeld. Ein Gegner mit Gegenwehr, bei dem der Sieg aber letztlich zu keiner Zeit gefährdet war – man trennte sich 16:21. Das zweite Spiel am gleichen Tage dann gegen die JSG Handball Lömo, die mit gerade einmal 7 Spielern auflief, bescherte uns dann die Punkte drei und vier bei einem Endstand von 27:12. Turniertag zwei begann dann mit der Derby-Partie gegen den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck. War uns die A-Jugend doch letztes Jahr zwei Mal in der Saison überlegen, so musste sie diesmal in eine 40:7 Niederlage einwilligen. Nach diesem fulminanten Sieg in der Sporthalle des Friedrichsgymnasiums Herford, in der die Harznutzung untersagt ist, mussten wir dann in die erste Niederlage der Kreisqualifikation einwilligen. Der VfL Herford nutzte die Chance als Gastgeber und konnte mehrere Passversuche an den Kreis unsererseits zu Tempo-Gegenstoßen Toren verwandeln. Der daraus resultierte 5-Tore Vorsprung zur Halbzeit konnte leider nicht mehr ausgeglichen werden.

Spannend wurde es dann am Sonntag, wie so oft in einer Qualifikation entscheidet sich erst am letzten Spieltag die letztliche Platzierung. Kein geringerer Gegner als die TSG Altenhagen-Heepen gastierte nun also in heimischer Halle. Bis zur Halbzeit konnten die JSG’ler noch gut mithalten und spielten sich ein 11:11 heraus. TSG wirkte etwas unsicher, insbesondere durch unsere bärenstarke Abwehr, die so manchen Spielzug frühzeitig beendete. Erst in der Mitte der zweiten Halbzeit konnte die TSG das Blatt wenden und spielte sich eine schnelle Führung heraus, die wir nicht mehr einholen konnten. Durch die zeitgleiche Niederlage der HSG EGB Bielefeld gegen den VfL Herford und dem damit verbundenen verlorenen „direkten Vergleich“ zwischen Herford und uns, war Platz 3 der Quali „besiegelt“. Das letzte Spiel gegen den TuS Brake verlief zwar zu Beginn unkoordiniert, durch eine schnelle Auszeit dann aber wieder ruhig und konzentriert – die Partie endete 14:26. So konnte jeder Spieler des 16-Mann Kaders innerhalb der Qualifikation auch spielen.

 

Weiter geht es nun am Wochenende 18./19. Mai. Bei diesem Qualifikationsturnier geht es dann im Spiel gegen Mannschaften der anderen Kreise um die Qualifizierung zur Verbands-, bzw. Oberliga.

Es spielten:

 

Fynn Nickolaus, Jörn Schlottmann (1/1), Anton Dix (2), Tim-Niklas Heere (14), Tim-Holger Schrader (4), Niklas Plaumann (10/1), Timo Steiner (24/8), Kilian Nagel (17), Lennart Tietz (13), Mäx Meinhardt (4), Joshi Kern (23), Phil-Eric Stoltze (6/1), Elias Paulini (20/3), Jakob Dix (2), Daniel Tanakov

Sa

30

Mär

2019

mA-Jugend gratuliert dem Meister!

Was für ein Team, was für eine Stimmung und was für eine großartige Trainerin auf der Seite der Dortmunder, die eine perfekte Saison spielten und am Ende die Meisterschaft für sich beanspruchen. Zu keiner Zeit war ein Sieg der Dortmunder gegenüber der JSG in Gefahr. Auch wenn die zweite Halbzeit letztlich nur knapp mit 15:11 aus Sicht der Dortmunder ausging, so reichte all‘ das erarbeitete in Halbzeit eins vollkommen aus – ein verdienter Meister der Oberliga Westfalen, dem wir nur gratulieren können. Jedoch stimmt Trainer Mellmann die Art und Weise der Niederlage nicht unbedingt positiv. Von den 35 geworfenen Toren der Dortmunder gingen ganze 19 Tore aufgrund von Tempo-Gegenstößen in unser Tor.

 

Unendlich viele Passfehler, sowie viel zu unüberlegte Abschlüsse auf das Tor, sorgten für endlos viele Tempo-Gegenstoß Tore des Gegners. Kombiniert mit nicht zurücklaufenden Spielern zur Deckung, ließ man unsere beiden Hüter in Gänze im Stich. Das ist nicht das Ergebnis, was wir uns für diesen Tag hatten ausgemalt. Zu allem Überfluss verschenkten sowohl der ASV Senden gegen Ferndorf, sowie der TV Verl gegen Heepen jeweils zwei Punkte, was uns den Druck für das kommende Wochenende enorm erhöht. Ein Blick in die Tabelle zeigt das Ausmaß. Platz zwei und drei stehen noch nicht fest. Ebenso kann sich auf den Plätzen vier bis sechs noch alles verschieben und in den nachfolgenden Plätzen sieben bis zwölf ist ebenso alles offen. Nach aktuellem Stand würde uns ein Sieg gegen Jöllenbeck Platz 8, ein Unentschieden Platz 10 und eine Niederlage Platz 12 bescheren.

Dass nun alle Platzierungen – außer der Platz 1 – erst am letzten Spieltag entschieden werden sorgt noch einmal für eine gehörige Portion Nervenkitzel – los geht’s im Evergreen-Derby am kommenden Samstag um 14:30 Uhr in der Sporthalle Spenge – wir brauchen eine Menge Unterstützung!

 

Kleine-Böse, Schlottmann, Plaumann, Temming (5/4), Hauptmeier, Steiner (4), Castrup (2), Nagel, Tietz (3), Meinhardt (1/1), Schneider, Paulini (2), Pecher (2)

Sa

23

Mär

2019

mA-Jugend holt zwei wichtige Punkte

Die Freude nach dem knappen 1-Tore Sieg gegen die ASV Senden war allen Beteiligten anzusehen. Und dabei sah es nach Ende der ersten Halbzeit gar nicht rosig für die Spenger aus. Bis zur 25. Minute lief es noch ziemlich glatt – ein Kopf an Kopf Rennen, doch dann kamen die gefürchteten Minuten – sind es doch sonst immer zehn, waren es heute mal „nur fünf“. Wir machten zu viele Fehler und schenkten den Jungs aus Senden einen 4-Tore Vorsprung zur Halbzeit. Nun galt es den Kopf zu bewahren. Ole Callenius und Jonathan Schröder, die beide ja mittlerweile in Neuseeland angekommen waren, fehlten dem Team. Auch Erik Schneider und Kilian Nagel, sowie Niklas Plaumann waren nicht zugegen. Ein geschmälter Kader – allerdings mit einem größeren Elan auf Sieg zu spielen. Nach der sehr unglücklichen 1-Tore Niederlage gegen Oespel-Kley im Spiel der vergangenen Woche, keine leichte Aufgabe.

Halbzeit zwei war geprägt von Fehlern des ASV – unsere Deckung, die sich nun noch mehr auf die beiden Rückraumspieler fokussierte und früh in die offene Aktion ging, brachte den gewünschten Erfolg von technischen Fehlern und überhasteten Abschlüssen. Gepaart mit einem grandios zu Bestform auflaufenden Keeper Schlottmann, kamen wir so auf den Ausgleich von 22:22 in der 50. Spielminute. Auch Joshua Kern, der aus der B-Jugend aushalf, spielte ein starkes Spiel und brachte im Angriff die notwendige Ruhe auf die Platte. Der Spielstand 23:23 konnte von beiden Mannschaften ganze fünf Minuten gehalten werden – fünf Minuten bärenstarke Abwehrleistungen auf beiden Seiten. 59. Spielminuten, böses Foul von Senden – doppelte Unterzahl bei Senden und 7-Meter für Spenge. Florian Pecher verwandelt zur erstmaligen 24:23 Führung, dass dies nun der Endstand sein sollte, war allen nicht klar – prangten doch noch ca. 90 Sekunden Spielzeit auf der Uhr. Senden allerdings überhastete und pfefferte den Ball an die Hallenwand über dem Tor – ruhiges Spiel – Auszeit von Spenge. 48 Sekunden zu spielen. Klares Ziel war es nun den Ball zu halten – die Zeit runterzuspielen und per Freiwurf zur Endaktion zu kommen – doch wie so oft, machten es die Spengeraner unnötig spannend und „verdaddelten“ den Ball – der einzuleitende Tempo Gegenstoß allerdings wurde erstaunlicherweise per Auszeit von Sendens Trainer Sebastian Tenholt unterbrochen – 9 Sekunden Spielzeit noch auf der Uhr und der Ball zum Abwurf bereit. Senden hoffte sicherlich auf eine offensive Deckung durch Spenge, doch wir blieben defensiv und spielten den gleichen Streifen wie 60 Minuten zuvor auch. Mit dem Schlusssignal erreichte Senden noch einen Freiwurfpfiff, der „direkt“ auszuführen war – Angst und Bange machte sich breit, waren doch die 2 Punkte zum Greifen nah. Als der Ball dann aber – zum zweiten Mal innerhalb von einer Spielminute – die Hallenwand weit über dem Tor traf, kam der erlösende Schlusspfiff. Nun geht es in der Tabelle „um die Wurst“. Und zwar auf allen Platzierungen. Wir müssen am Sonntag zum Titelanwärter nach Dortmund – das Hinspiel in Spenge ging aus Sicht von Dortmund schon fast „in die Hose“ – eine Chance auf 2 Punkte ist definitiv gegeben. Münster und Emsdetten meldeten sich derweil bereits bei Coach Mellmann und drücken für Sonntag alle Daumen – beide Mannschaften haben ebenso die Chance auf den Titel, müssen aber auf Spenger Schützenhilfe hoffen. Für Spenge geht es nun um das Mittelfeld. Bei einem Sieg gegen Dortmund, könnte man sofort, in das zu Saisonbeginn gesteckte Ziel des Mittelfelds aufrücken und somit eine „Entscheidung“ am darauffolgenden Wochenende gegen Derby-Gegner Jöllenbeck ausspielen.

 

 

Kleine-Böse, Schlottmann, Badi (1), Temming (4), Hauptmeier (3), Steiner (1), Castrup (4), Tietz (2), Meinhardt, Kern, Paulini (2), Pecher (7/5)

So

10

Mär

2019

mA-Jugend mit Kantersieg im Derby

Was für ein Drama am Sonntagmorgen. Hatte Trainer Marco Mellmann für das Wochenende bereits 3 vorliegende Krankmeldungen, kamen überraschen noch 3 weitere am Sonntag hinzu – die Grippewelle schlug zu. Nach einem Telefonat mit Werther, der einer Verlegung sofort zustimmte, da er ebenfalls enormen Personalmangel für den Sonntag hatte, war eigentlich alles klar – wäre da nicht die spielleitende Stelle, Staffelleiter Rolf Wüstenbecker. Der nämlich erteilte dem Verlegungswunsch beider Mannschaften eine klare Absage. „So kurzfristig wird niemand krank – das genehmige ich nicht“. Nun gut. Mit der eigens aus Verl nachgereisten B-Jugend reisten wir nun also an. Maximilian „Mäx“ Meinhardt sollte heute seinen Spieleinsatz bekommen. Kapitän und Rückraumschütze Pecher war zwar anwesend, aber ebenfalls mit starker Erkältung geplagt. „Mäx“ allerdings nutzte seine Chance und warf, neben fünf weiteren, auch das aller erste Tor des Matches. „Ich bin stolz auf Mäx, dass er seine heutige Chance nicht nur wahrgenommen, sondern auch zu 100 % genutzt hat.“, resümierte Coach Mellmann.

Bis zur 20. Spielminute gestaltete sich das Spiel zwar noch einigermaßen ausgeglichen, über einen Ausgleich kam Werther aber zu keiner Zeit hinaus. Weder die vorher gestellte 6:0, noch die dann angeschlossene 5:1 Deckung brachte den Spenger Angriff in Gefahr. Die Ortsnachbarn gestatteten Kreisläufer Jonathan Schröder quasi jeden Platz, den er wollte um zum Abschluss zu gelangen. Auch, wenn Werther an dem Tage ohne etatmäßigen Torhüter antrat, so verhalf die Abwehr dem Interimstorwart auch nicht dazu zu glänzen. Mit einem sechs-Tore Vorsprung in die Halbzeit zu gehen, ist beruhigend, aber nicht abgesichert. So feuerte Coach Mellmann und Kapitän Pecher seine Jungs noch einmal ordentlich an um von der ersten Minute der zweiten Halbzeit an wach und konzentriert zu agieren. Wir wackelten zu Beginn der zweiten Halbzeit zwar kurz und schenkten Werther zwei Tempo-Gegenstöße, organisierten uns dann aber wieder und brachten zwei sichere Punkte zurück nach Spenge.

 

Am kommenden Wochenende spielen wir zu Hause gegen die Jungs aus Oespel-Kley. Es handelt sich bei diesem Spiel nicht nur um zwei sehr wichtige Punkte, um in der Tabelle vom Keller ins untere Mittelfeld zu rutschen. Es wird auch das letzte A-Jugend Spiel von Ole Callenius und Jonathan Schröder. Beide verabschieden sich zur Auslandsreise nach Thailand. Coach Mellmann: „Ich trainiere Ole nun das dritte Jahr in Folge – wir haben viele Höhen und Tiefen erlebt, auch Jonathan Schröder hat uns in dieser Saison enorm geholfen. Ich werde die beiden Jungs schmerzlich für die letzten drei Spiele der Saison – und auch menschlich – vermissen. Hoffen wir, dass es am Sonntag nicht zu emotional wird“
Wir versprechen uns eine volle Halle und ein geiles letztes Spiel für die beiden sehr wichtigen Spieler der Spenger A-Jugend.

 

 

Kleine-Böse, Schlottmann, Kern, Schröder (10), Badi (1), Temming (7), Castrup, Nagel, Tietz (2), Schneider (2), Callenius (5), Pecher

So

24

Feb

2019

mA- Jugend mit Remis gegen Minden

Eric Schneider überzeugt mit sicherer Würfen von Linksausßen
Eric Schneider überzeugt mit sicherer Würfen von Linksausßen

„Freuen wir uns nun, oder ärgern wir uns“, – das ist die Frage, die dem gesamten Team nach dem Schlusspfiff im Gesicht geschrieben war. Die ersten 19 Spielminuten sahen sehr nach einem spannenden „Krimi“ für diesen Sonntagnachmittag aus – so sollte es am Ende dann auch sein. Ab Minute 20 – unterstützt von der zweiten Herrenmannschaft des TuS Spenge und einer ebenso vollen Tribüne, sowie einer Umstellung auf 2 Kreisläufer brachte den erhofften Erfolg. So konnte sich die Mannschaft bis zur Halbzeitpause mit einem 5-Tore Vorsprung absetzen.

Es war zu erwarten, dass der Coach von Minden seine Deckung nun umstellen muss – ging die offensive 3:2:1 doch völlig in die Hose. Dass wir dadurch aber so sehr ins wanken geraten, bringt Trainerbank und Zuschauer zur Verzweiflung. Wieder einmal waren es fast 10 Minuten, die Spenge ohne jeglichen Torerfolg spielte. Die daraus resultierten technischen Fehler luden den Gegner zu einem 5-Tore Lauf ein. Da war sie hin, die vorher so super rausgespielte, deutliche Führung. In der 58. Spielminute dann das, was der Halle dem Atem raubte – Minden ging erstmals im gesamten Spiel mit 27:28 in Führung. Nun ist es aus der Historie allgemein bekannt, dass wir es dann schwer schaffen zurück ins Spiel zu finden, doch nicht an diesem Sonntag. Die Bank, die Tribüne und die Spieler auf dem Feld, taten alles, um den Ausgleich wiederherzustellen. Spielminute 58 war wohl die entscheidendste im ganzen Spiel. Florian Pecher trifft per 7-Meter zum 28:28 Ausgleich – durch die euphorisierende Freude vergisst Spenge den Rücklauf und verliert per schnellem Tempo Gegenstoß erneut das Remis.

 

Ebenso schnell dann aber ein hervorragend herausgespieltes Tor durch Kreisläufer Jonathan Schröder zum erneuten Ausgleich 29:29. Nun versuchte der GWD das Spiel zu verlangsamen und am Ende den Siegtreffer zu erreichen – zu früh! Der Plan ging nicht auf und Spenge hatte noch 89 Sekunden nach Torerfolg der grün-weißen den erneuten Ausgleich herbeizuführen. Böses Foul – 7-Meter Strafwurf, die Uhr steht! 76 Sekunden noch zu spielen. Anpfiff – TOR für Spenge zum Ausgleich 30:30 und dem damit verbunden Endergebnis. Die letzten Sekunden konnte Minden nicht nutzen. Die Abwehr packte zu und machte alle Löcher dicht. Spannend wurde es dann nur noch nach ertönen des Schlusssignals – Minden durfte noch einen direkten Freiwurf ausführen – und wir wissen, wie das bereits einige Male gegen Jöllenbeck endete. Doch dieser Wurf prallte in der Abwehr ab und das Remis war besiegelt. Ob man sich jetzt ärgert, dass man einen 5-Tore Vorsprung verspielt hat, oder ob man sich freut, dass man den Mut und den Ehrgeiz über 60 Minuten lang nicht verloren hat, das muss jeder für sich entscheiden.

Die Freude über das Remis überwiegte von der Lautstärke her aber eher bei der JSG Lenzinghausen-Spenge am Ende. Besonders hervorheben möchte ich, neben dem endlich gezeigten Ehrgeiz, die perfekten Anspiele an den Kreis, wodurch Jonathan Schröder zum Goalgetter des Tages gekürt werden konnte, sowie die ausnahmslos perfekten Abschlüsse von Erik Schneider auf außen.

So

17

Feb

2019

mA-Jugend mit 40 Minuten volle Power

Und wieder eine „knappe Kiste“, die am Ende zu Ungunsten der Spenger ausgeht. Der TV Verl nutzte an diesem Tag seine Chance zur Revanche aus dem Hinspiel. Sah es zur Halbzeit noch hervorragend aus, indem sich Spenge einen 2-Tore Vorsprung durch geschicktes Ball-Abnehmen in den Tempo-Gegenstoß erarbeitete, so sanken die Köpfe in Minute 40 als die Wende kam. „Wir schafften es wieder einmal innerhalb von fast 10 Minuten kein Tor zu werfen, sondern das Aluminium, oder die Wand dahinter zu treffen“, ärgert sich Mellmann. Verl nutzte einen Konter nach dem nächsten und beendete den „Lauf“ mit 5 Toren. Zur 55. Minute wurde es noch einmal spannend.

Timo Steiner gleicht zum 26:26 aus – doch wieder vergingen 4 lange torlose Minuten, gespickt mit überschnellen Abschlüssen und Fehlern, die Verl erneut dazu nutzte den Schalter umzulegen. Dass am Ende ein 5-Tore Rückstand dabei rauskommt, spiegelt in keinster Weise den Spielverlauf wieder, dennoch rauft sich der Trainer die, sowieso schon wenig vorhandenen, Haare. „Die letzte Konsequenz im Angriff fehlt. Den Ball ruhig zu spielen und die dadurch entstehenden Lücken auf außen, oder am Kreis zu nutzen, das war die Ansage, die wir zum Ende des Spiels aber nicht haben umgesetzt. Die hoch offensive 5:1 Deckung verhinderte saubere Abschlüsse über den Rückraum. Wir werden die nächsten Trainingstage auf Entscheidungstraining setzen. Langsam wird es dünn – wir brauchen dringend Punkte um diese Saison nicht mit dem letzten Platz abzuschließen.“ Nächste Woche empfangen wir zu Hause die „Grünen“ aus Minden – diesmal wird es sicher wieder kein 14-Tore Unterschied Selbstläufer wie beim Hinspiel – füllt Minden doch seine A-Jugend immer mit dem überragenden B-Jugend Jahrgang auf.

 

Schlottmann, Schröder (3), Badi (1), Temming (3/1), Hauptmeier (2), Steiner (4), Castrup, Tietz, Meinhardt, Schneider (3), Callenius (2), Paulini (2), Pecher (7/3)

 

So

10

Feb

2019

mA-Jugend siegt in der Revanche gegen den TuS Ferndorf

Nach einer sehr knappen 1-Tore Niederlage gegen den Tabellenführer Münster, sowie einer deutlichen und kopflosen Niederlage gegen die TSG Altenhagen-Heepen, hat der Spenger Nachwuchs innerhalb der Rückrunde wieder Fuß in eigener Halle fassen können.

 

Spenge musste an diesem Tag krankheitsbedingt auf Kreisläufer Jonathan Schröder verzichten - der nun in die Pflicht genommene Jan-Philipp Castrup lief allerdings zu alter Form auf und war am Ende auch absoluter Goalgetter mit 6 Toren aus dem Spiel heraus. Auch alle drei 7-Meter Entscheidungen konnten diesmal zu 100% eingenetzt werden – Robin Temming lieferte dementsprechend ein ebenso perfektes Spiel ab. Neben den drei 7-Metern, verwandelte er auch 3 weitere Würfe auf seiner Stammposition. Ein alles in allem zu jeder Zeit ungefährdeter Sieg, der am Ende sogar noch höher hätte ausfallen können. Sechs Minuten vor Schluss, Spenge führte seinerzeit mit 6 Toren, stellte Interimstrainer Schneider (Haupttrainer Palm verweilte wegen einer monatelangen Sperre auf der Tribüne) seine Mannschaft auf eine Manndeckung um und brachte Spenge somit in der Tat ein wenig durcheinander. Fehlpässe und entsprechende Tempo-Gegenstöße ließen den Tore-Abstand auf drei Tore schrumpfen – am Ende aber spielte die Zeit für uns.

 

Diesmal wurde konsequent das umgesetzt was Trainer Mellmann vorgab – eine konstante, bewegliche 5:1 Abwehr, die sich auf die Rückraum Mitte konzentrierte, brachte den gewünschten „Abschluss aus der zweiten Reihe“, sowie viele „Passiv-Entscheidungen“ – gepaart mit einem druckvollen Aufbauspiel und vielen Wechseln erzielten wir die Tore vom Kreis, 6-Meter Durchbrüchen und letztlich auch von außen. Darauf können wir aufbauen. Am kommenden Wochenende erwartet uns der TV Verl, der nach unserem Hinrunden-Sieg sicher eine „Rechnung mit uns offen hat“.

 

 

Kleine-Böse, Schlottmann, Plaumann, Badi (1), Temming (6/3), Hauptmeier (4), Steiner (3), Castrup (6), Nagel, Meinhardt, Schneider (4), Callenius (1), Paulini, Pecher (3)

Sa

15

Dez

2018

mA-Jugend - Zwei Niederlagen zum Jahresende

JSG Lenzinghausen-Spenge gg. JSG Ewaldi OSC 23:27 (13:13)

 

 

Was für eine quantitative Katastrophe auf der Bank. Das Lazarett Spenge machte Trainer Marco Mellmann am vergangenen Sonntag absolut zu schaffen, kam dann auch noch der  bis dato unbekannte OSC mit 16 Männern und vier Offiziellen angereist – aber nicht nur die quantitative Überlegenheit machte ihm zu schaffen – ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass der OSC durchaus Titelambitionen hat und somit vermutlich auch qualitativ eine absolute Überlegenheit auf die Platte legen würde. Doch es kam völlig anders als gedacht. Die gesamte erste Halbzeit trotzte die JSG allen vorgelagerten Zweifeln und erarbeitete sich ein 13:13 zur Halbzeit.

Bis zur 42. Minute war Spenge wach, unterstützt von gut gefüllter Kulisse wiesen wir OSC die Schranken auf, machten die Abwehr dicht und nutzten das koordinierte Spiel im Angriff zu einfacheren, aber effizienten Toren. So erarbeitete man sich ein absolut verdientes 19:15, doch dies sollte dann leider auch das größte Erfolgserlebnis bleiben. Es stellten sich die allseits bekannten „beschi…. 10 Minuten ein“, Unkonzentriertheit, viel zu viel Hektik und die immerwährend angesprochene Fehlerquote in Sachen technischer Fehler und Torwürfen, sowie wieder mal 4 verworfenen 7-Metern, lud OSC ein sich wieder aufzubäumen und das Spiel dann (zum Ende der besch… 10 Minuten) zugunsten des OSC’s zu einem 22:23 zu drehen. Damit beendete die JSG scheinbar das Spiel, denn was folgte war noch genau ein Tor in den darauffolgenden Letzten sieben Minuten. Summa Summarum hat am Ende die fehlende Alternative auf der Bank für die Niederlage gesorgt. „Es wird Zeit, dass 2018 ein Ende findet und die Mannschaft im Jahr 2019 mit wieder voller Mannschaftsstärke und ohne Verletzte auflaufen kann, die aktuelle Punkte- und Tabellensituation spiegelt nicht die Leistungsfähigkeit dieser Mannschaft wieder“, resümierte der Coach. Das sich bei diesem Spiel nun auch zusätzlich noch Jonathan Schröder verletzt hat und für gewisse Zeit ausfällt toppt das Ganze nur noch.

 

Kleine-Böse, Schlottmann, Schröder (1), Badi (3), Steiner (3), Castrup (1), Nagel (6), Meinhardt (3), Schneider (1), Callenius (4), Paulini (1)

 

TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck gg. JSG Lenzinghausen-Spenge 29:21 (9:9)

 

Endlich – das Jahr 2018 ist handballerisch für die A-Jugend Jungs der JSG zu Ende – Zeit, sich nun durch die Pause insgesamt zu erholen um dann neu und stark in die Rückrunde zu starten! Das Spiel gegen Jöllenbeck wurde verloren – am Ende eine logische Konsequenz und „irgendwie nachvollziehbar“. Das Spiel gestaltete sich in der ersten Halbzeit sogar noch ziemlich ausgeglichen. Jöllenbeck, aufgelaufen in voller Mannschaftsstärke, präsentierte sich gewohnt stark im Angriff, aber ungewohnt defensiv in der Abwehr. So spielte der TuS das erste Mal in einem Spiel gegen die JSG mit einer 6:0 Deckung – erstaunlich, denn die JSG spielte mit dem gleichen Plan. „Sicherheit in der Abwehr, schnelle Tore im Angriff“ – bei zwei starken 6:0 Reihen endete es mit einem Tor-Armen 9:9 zur Halbzeit. Besonders schön aber wieder der zwischen Spenge und Jöllenbeck beliebte „direkte Freiwurf“ nach Ender der Spielzeit. Bereits in der vergangenen Saison verwandelte bei dem Saisonspiel in Jöllenbeck, seinerzeit Mika Dankert, mit dem direkten Freiwurf das Unentschieden zu einem Sieg für Spenge. Retoure gab es beim Westfalenblatt-Pokal in Steinhagen. Nach Spielende direkter Freiwurf – aus Unentschieden wurde Sieg für Jöllenbeck. Diesmal war es Jan-Philipp Castrup, der ein 8:9 zu einem 9:9 per direktem Freiwurf wandelte.

 

Jöllenbeck stinksauer – Spenge hoch erfreut. Aber dann kam es, wie es kommen musste. Weiterhin mit keinem vollen Rückraum-Kader bestückt, fällt während des Spiels auch noch Lennart Tietz aus und Timo Steiner kämpfte mit Fieber und Grippe auf dem Feld. Keine Chance die Leistung und das Ergebnis oben zu halten – keine Chance hier mit einem Sieg nach Hause zu gehen. Absolut ärgerlich waren die wieder einmal 18 vergebenen Torwürfe auf den Hüter oder meilenweit vom Tor entfernt. „Das ist wirklich zum Haare raufen, was wir da auf der Platte „verwerfen“ – das passiert im Training selten, beim Spiel dafür umso mehr“. „Hier gilt es aber anzusetzen, Wurftraining, Entscheidungstraining und Umstellung der Abwehrformationen“, das steht auf dem Plan für 2019. Alle Spieler, bis auf Florian Pecher, auf den wir sicher noch einige Wochen länger verzichten müssen, stehen wieder auf der Platte beim Training, bereiten sich vor und greifen ab Januar auch auf dem aktiven Spielfeld wieder an! Jetzt heißt es „Füße baumeln lassen“ und den Handball Handball sein lassen. „Insgesamt kann ich als Trainer aber resümieren, dass diese Oberliga-Saison ein wenig „Hara-Kiri“ ist. Zum Mittelfeld trennen uns gerade einmal 4 Punkte. Einige Mannschaften trumpfen bei gewissen Begegnungen voll auf, bei anderen unterlegen Sie haushoch. Mit vollem und voll leistungsfähigem Kader, ist jede Mannschaft dieser Saison ein Gegner, mit dem man mithalten kann. Ich hoffe, dass wir nun verletzungsfrei bleiben und eine gute Rückrunde spielen können. Mit dem aktuellen Tabellenplatz bin ich nicht einverstanden. Das Mittelfeld sollte es am Ende der Saison schon sein“. Weiter geht es dann am 13. Januar bei und gegen den „harzfreien“ DJK Sparta Münster, der aktuelle Tabellenführer wird es uns sicher nicht leicht machen zum Auftakt der Hinrunde – aber geschlagen haben wir ihn ja schon einmal – in der Qualifikation zur Oberliga – machen wir es doch einfach nochmal.

 

 

Kleine-Böse, Schlottmann, Schröder (5), Badi (1), Temming (2), Kern, Steiner (2), Castrup (2), Nagel (2), Tietz (3), Meinhardt, Schneider (1/1), Callenius (3/1), Paulini

 

 

So

02

Dez

2018

mA trotz Niederlage zufrieden

So langsam wird es ziemlich dünn im A-Jugend Kader der JSG Lenzinghausen-Spenge. Nachdem Nico Hauptmeier seit gut zwei Monaten wegen eines Schlüsselbeinbruchs ausfällt, kamen nun noch zwei weitere große Hiobsbotschaften. Robin Temming, als sehr wichtiger Torschütze auf Außen Rechts fällt nun mehrere Wochen wegen einer Knie- und Schienbeinverletzung aus. Und es sieht obendrein so aus, als würde Kapitän und Leistungsträger Florian Pecher für den Rest der Saison ausfallen – Anriss des Innenminiskus, vermutlich bedarf es einer OP. So reisten wir also mit dünnem Kader und Unterstützung aus der B-Jugend zum Spiel nach Senden. Hoch erfreulich: Timo Steiner findet langsam aber sicher den Platz im Team und verhilft mit guten Toren.

 

Bis zur 38. Spielminute sahen die Zuschauer ein absolut ausgeglichenes Spiel zweier Mannschaften, die beide lange spielten bevor der Abschluss erfolgte, an dem insbesondere wieder einmal Kreisläufer Jonathan Schröder großen Erfolgsanteil hatte. Der folgende 3-Tore Lauf von Senden sollte der „Todesstoß“ für diese Partie gewesen sein, denn genau diesen Vorsprung gaben sie auch nicht mehr her. Besonders ärgerlich, dass diese 3 Tore auf gleicher Seite mit drei Mal gleichem Angriffsspiel erfolgten. Kurzzeitig spannend wurde es nur noch einmal in Minute 47 durch Tor von Maximilian Meinhardt und der Verkürzung auf 26:24, doch Benedikt Otte vom ASV Senden drehte nun auf und wurde seiner führenden Rolle im Bereich der Torschützenliste der Liga gerecht. Leider fanden auch beide Spenger Hüter diesmal nicht ins Spiel und bekamen die Bälle einfach nicht zu packen.  Dass man am Ende mit gleich sieben Toren Differenz vom Platz gehen musste, spiegelt nicht den Spielverlauf wieder, die Leistung des Teams allerdings muss Trainer Mellmann loben. „Wir gingen mit einem guten Gefühl vom Feld. Ohne die Leistungsträger Florian und Robin konnten wir dennoch zeigen, dass wir mit jedem Spieler unseres Kaders bei jedem Spiel dieser Liga auflaufen können“. Besonders erfreulich war dann, dass Jan-Philipp Castrup nach 6 Monaten Verletzungspause das erste Mal wieder auf der Platte stehen konnte – auch wenn es nur für einen 7-Meter Wurf war, konnte er somit sein erstes Saisontor erzielen. Am kommenden Wochenende wird es noch einmal besonders schwer – Titelfavorit OSC Dortmund kommt nach Spenge. Und neben den lauter verletzten Spielern können wir nicht auf die Unterstützung der B-Jugend hoffen, die quasi zeitgleich in Lemgo spielen, obendrein wird Rückraumspieler Lennart Tietz fehlen – es wird äußerst schwer dieses Szenario zu kompensieren.

 

Jannes Kleine-Böse, Jörn Schlottmann, Niklas Plaumann, Jonathan Schröder (6), Ilyas Badi (2), Joshua Kern, Timo Steiner (4), Catrup, Jan-Philipp (1/1), Kilian Nagel, Lennart Tietz (3), Maximilian Meinhardt (1), Ole Callenius (5/1), Elias Paulini

 

So

18

Nov

2018

Doppelspieltag für die mA- Jugend der JSG

Ärgerliche Niederlage gegen TV Emsdetten 27:23 (15:10)

 

Am vergangenen Wochenende musste die A-Jugend gleich zwei Mal zum Ball greifen. Zunächst spielten die Spenger Jungs am Freitag das Nachholspiel gegen den TV Emsdetten, auch dieses Mal konnte Mellmann nicht auf seinen vollen Kader zurückgreifen – die Welle der Krankheit und Verletzung hört nicht auf. So reiste man ohne die beiden links außen Erik Schneider und Ilyas Badi, sowie Rückraum Links-Patsche Lennart Tietz nach Emsdetten. Bis zur 20ten Minute hielt Spenge tadellos mit und hielt das Ergebnis stets ausgeglichen – doch nach der Auszeit vom TVE dann der Einbruch. Die letzten 10 Minuten des Spiels machte die Deckung vom TVE „zu“ und ließ nur noch 2 Tore zu, schoß selbst aber gleich 7, sodass es mit einem 15:10 Halbzeitstand in die Kabine ging.

Die Umstellung der Deckung brachte uns zwar wieder 2 Tore „ran“ – reichte am Ende aber nicht für den Sieg. Die letzte Spannung gab es nochmal beim 19:18 in der 43. Spielminute, sodann sorgten die insgesamt 18 Fehlwürfe auf das Tor allerdings für die Besiegelung der Niederlage. Nicht zuletzt auch wegen der grandiosen Torwart-Leistung von Emsdetten, der gleich 3 Siebenmeter halten sowie mit etlichen Paraden glänzen konnte. „Ich gehe davon aus, dass Emsdetten im Rückspiel mit einem vollen Spenger Kader ein absolut schlagbarer Gegner ist und freue mich auf diese freundschaftliche Partie“

 

Jannes Kleine-Böse, Jörn Schlottmann, Niklas Plaumann (1), Jonathan Schröder (4), Robin Temming (4/1), Joshua Kern, Timo Steiner (2), Kilian Nagel, Maximilian Meinhardt, Ole Callenius (2/2), Elias Paulini (1), Florian Pecher (9/2)

 

Arbeitssieg gegen DJK Oespel-Kley 20:27 (7:13)

 

Auch an diesem Sonntag musste Mellmann weiterhin auf Lennart Tietz wegen eines Magen-Darm-Infektes verzichten, die B-Jugend spielte selber und konnte somit diesmal auch nicht aushelfen. DJK Oespel-Kley als Gegner war uns nicht ganz unbekannt – waren es doch diese Jungs, die uns im ersten Quali-Turnier den „direkten Aufstieg“ in die Oberliga durch einen Sieg gegen uns nahmen – es gab also eine Rechnung zu begleichen. Und dies taten die Spenger Jungs auch. Die Idee eher defensiv zu agieren, Oespel Druck aufbauen zu lassen um diesen dann schlagartig durch eine offensive 5:1 zu eliminieren ging auf. Etliche Bälle gingen neben oder über das Tor, oder wurden durch einen Freiwurf in Gänze gestoppt. Wir hinderten Oespel-Kley schlichtweg daran Druck aufbauen zu können – der Schlüssel zum Erfolg. Doch gleich zu Beginn sah es wieder einmal düster aus für die Spenger Jungs. Ungewohnt „zittrig“ agierte man im Angriff, verlor schnell den Ball und lud Oespel zu vermeidbaren Kontern ein. Oespel setzte sich gekonnt mit 6:2 ab, Spenge aber ließ sich nicht beirren – nach Ablauf der harten zwei Minuten Strafe gegen Ole Callenius baute sich Spenge neu auf, formierte einen sauberen Angriff und wendete das Blatt zum 6:7 in der 22. Spielminute. Für Oespel sollte es die erste und auch letzte Abgabe der Führung sein. Kurz vor Ende von Halbzeit eins nahm Mellmann noch einmal die Auszeit – „Ruhe und Gelassenheit“ war die Ansage um die Zeit zu überbrücken und mit einem 6-7 Tore Vorsprung in die Halbzeit zu gehen – und genau das tat man dann auch 7:13 der Halbzeitstand.

 

Die Halbzeit zwei begann holprig und ruppiger. Gleich 3 Minuten nach Anpfiff von Halbzeit zwei die zwei Minuten-Strafe gegen Florian Pecher, die nach „reklamieren“ um weitere 2 Minuten erhöht wurde. Nun war es Ole Callenius der im Rückraum den Ball ruhig halten musste um vier Minuten zu überbrücken und genau das schaffte er. Er hielt uns im Spiel und ließ in Unterzahl nicht „nur ein Tor zu“, sondern warf selbst gleich eins und bereitete ein weiteres vor. Zwei Minuten nach Auffüllen dann die nächste und somit dritte Zeitstrafe gegen Florian Pecher – Disqualifikation! Da Lennart Tietz nicht mit angereist war, stellte Mellmann den Außen-Spieler Ilyas Badi auf Rückraum links – auch dieser Plan ging auf. Weiter war es Mittelmann Ole Callenius, der die Nerven und den Kopf im Angriffs- und Aufbauspiel behielt. Egal was Oespel auch versuchte – es ging nicht an unserer Abwehr vorbei. Als Leistungsträger Jan Rettstadt in Minute 49 dann ebenfalls Rot wegen der dritten Zeitstrafe sah, war die Niederlage für Oespel-Kley besiegelt. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt – bester Torschütze Robin Temming verletzte sich am Knie und wird sicher pausieren müssen. Passend, dass das kommende Wochenende für die Spenger Jungs spielfrei bleibt.

 

 

 

Jannes Kleine-Böse, Jörn Schlottmann, Jonathan Schröder (3), Ilyas Badi (3), Robin Temming (6/1), Timo Steiner (2), Kilian Nagel (3), Maximilian Meinhardt, Ole Callenius (4), Elias Paulini (1), Florian Pecher (5/3)

Sa

10

Nov

2018

mA -Jugend mit Derbyniederlage

Ein bitterer Ausgang an diesem Samstagabend für das Team um Trainer Marco Mellmann. Im ortsnahen Kreisderby musste Spenge in eine 11-Tore Niederlage einwilligen. Die enorme Verletzungswelle um den Spenger Rückraum konnte nicht durchweg kompensiert werden – ich kann meinem Team auch keinen Vorwurf machen – ganz im Gegenteil gestaltete meine Mannschaft bis zu 25. Spielminute mit dem Stand von 12:12 ein hervorragendes Spiel. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit allerdings begann der Leistungsverlust der Spieler auf der Platte – gab es doch wenig Auswechselmöglichkeiten. Werther nutzte indessen unsere Fehler im Abschluss zu laufstarken Kontern und einem daraus resultierenden 3-Tore Vorsprung zur Halbzeit.

Die Kräfte schwanden in Halbzeit zwei mehr und mehr. Ole Callenius, der sich beim Training ebenfalls das Daumensattelgelenk verletzte spielte zwar, konnte aber verständlicherweise auch keine volle Leistung abrufen. Timo Steiner, der durch das pausieren des Handballs für etwa 1 Jahr erst neu an Harz, Team und Spiel gewöhnt werden muss, sah sich in der Position als einziger Spieler auf Rückraum links zu agieren. Eine durchweg unkomfortable Situation – die letztlich in einer Niederlage dieser Höhe endete. Dennoch eine zu hohe Niederlage wie der Coach befindet. Diverse Abschlüsse „mit dem Kopf durch die Wand“ und auch die wiederkehrende negative Chancenverwertung, gepaart mit einer falschen Absprache der Deckung lud Werther zu viel zu einfachen und unnötigen Toren ein. Dass wir heute verloren haben ist sicherlich nachvollziehbar für mich – in dieser Höhe allerdings nicht akzeptabel. Wir werden weiter hart an unserem Spiel arbeiten und trainieren. Eine sehr erfreuliche Nachricht gibt es dann aber doch – Jan-Philipp Castrup, der 2-Meter Kreisläufer, auf den wir wegen eines Mittelfußknochenbruchs seit der Quali verzichten müssen hat vom Doc „grünes Licht“ bekommen. Die nächsten vier Wochen wird er stabilisiert und neu in das Teamgefüge integriert. Ich rechne mit einem ersten Einsatz seiner Person noch zur Hinserie – eine großartige Neuigkeit, die unser Team enorm stärken wird.

 

Am kommenden Wochenende warten gleich zwei Herausforderungen auf die Spenger Jungs. Am Freitag geht es zum Nachholspiel nach Emsdetten und am Sonntag ebenfalls Auswärts nach Oespel-Kley. Emsdetten ist in dieser Saison schwer einschätzbar, gegen Oespel und Jöllenbeck holten Sie zwar haushohe Siege ein, gewannen oder verloren aber nur knapp gegen die restlichen Teams der bisherigen Partien – ein starker Gegner mit gewissen „Launen“. Oespel-Kley am Sonntag wird eine Partie mit leistungsgleichen Teams. Man kennt sich zwar aus der Qualifikationsrunde – das jetzige Team ist aber nicht mehr in dieser Form konstituiert.  Der Top-Scorer auf den sich alle verlassen, der wurfstarke Cedric Wysocki, muss unter Kontrolle gebracht werden – das wäre der Schlüßel zum Erfolg. Es sieht derzeitig so aus, als wäre Florian Pecher ab Mittwoch wieder trainings- und spielbereit – das wäre eine große Erleichterung für die kommenden zwei Spiele.

 

 

Jannes Kleine-Böse, Jörn Schlottmann, Niklas Plaumann (1), Jonathan Schröder (3), Ilyas Badi (4), Robin Temming, Timo Steiner (3), Kilian Nagel (2), Lennart Tietz (3), Erik Schneider (2), Ole Callenius (4), Elias Paulini

Sa

03

Nov

2018

mA-Jugend bezwingt Grün-Weiß

JANNES KLEINE-BÖSE mit überragender Leistung im Tor.
JANNES KLEINE-BÖSE mit überragender Leistung im Tor.

Ein Spiel aus dem Bilderbuch aus Sicht der Spenger Brille präsentierte sich den Zuschauern am vergangenen Samstagnachmittag in Dankersen. Bereits ab der 8. Spielminute fegte Spenge im Galopp an Minden vorbei und war zu keiner Zeit gefährdet.

 

 

Spenge, diesmal ohne Nico Hauptmeier, der sich im Training das Schlüsselbein brach und erst zur Rückserie wieder einsatzbereit sein wird, kam erneut hoch motiviert aus der Kabinenansprache und schloss nahtlos an die Leistung vor den Ferien gegen den TV Verl an. „Endlich haben wir den Ehrgeiz und die Motivation wiedererlangt, welche uns schon in der Qualifikation zur Oberliga viele Punkte einbrachte“, resümiert Trainer Mellmann.

Die alt-eingespielte 5:1 Deckung brachte gegen Minden den prasselnden Erfolg. Wir zwangen grün-weiß 60 Minuten lang zu Fehlern im Passspiel und verhinderten stets den erfolgreichen Druckaufbau. Diese stabile Deckung, gepaart mit einem über sich hinausgewachsenen Jannes Kleine-Böse im Tor war der Schlüssel zum Erfolg an diesem Samstagnachmittag. Selbst drei der fünf 7-Meter Entscheidungen parierte Kleine-Böse und wies die Mindener Schützen so in Ihre Schranken. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit minimierten die beiden Unparteiischen das Spenger Team um Kapitän Florian Pecher. Für ein und dieselbe Aktion sah er 2x 2 Minuten und obendrein die rote Karte.

Doch Minden reagierte nicht auf diese Schwächung des Spenger Kaders, die 9 Tore-Differenz im Nacken zu wissen überwiegte offenbar, sodass am Ende selbst die zweite Halbzeit, trotz enorm geschwächten Kader von Spenge, mit 9:14 Toren „gewonnen“ wurde. Summa Summarum ein Spiel mit einem Ausgang, den ich in dieser Höhe nicht erwartet habe, jedoch umso glücklicher bin. In den kommenden zwei Wochen erwartet uns allerdings ein Bangen und Zittern – nicht nur die rote Karte, sondern auch eine Bänderdehnung im Knie holte sich Florian Pecher am vergangenen Wochenende und fällt für 2-4 Wochen aus. Maximilian Meinhardt fällt ebenfalls für eine Woche wegen einer Schulterprellung aus und über Nico Hauptmeier sprach ich bereits eingangs – der Spenger Rückraum hat sich also um drei Spieler reduziert.

 

 

Jannes Kleine-Böse, Jörn Schlottmann, Jonathan Schröder (6), Ilyas Badi (2), Robin Temming (2), Timo Steiner (1), Kilian Nagel (3), Lennart Tietz (3), Maximilian Meinhardt, Erik Schneider (2), Ole Callenius (3), Elias Paulini (2), Florian Pecher (8/1)

Sa

13

Okt

2018

Spenger A-Jugend holt die ersten zwei Punkte

Endlich – großer Jubel nach dem Schlusspfiff in Spenge, man spürte bei Spielern, Trainer und Zuschauer die Erleichterung. Die ersten zwei Punkte stehen auf der Haben-Seite der JSG! Und in Halbzeit eins sah es erst gar nicht gut aus.

 

 

Spenge lief diesmal in ungewohnter Konstellation auf dem Feld auf. Nicht die übliche und manifestierte 5:1 Deckung, sondern die eigens beim Training neu in Erinnerung gerufene 3:2:1 sollte diesmal der Schlüssel zum Erfolg werden; nicht zuletzt, weil Trainer Marco Mellmann auf die 5:1 Spitze Elias Paulini verzichten musste. Bis zur 14. Spielminuten zeigte sich ein ausgeglichenes Spiel auf beiden Seiten mit starker Abwehrleistung. Verl setzte auf eine selbstgenannt „sichere Deckung“ in Form der 5:1. Doch diese wiederum lud unsere Außen- und Kreisspieler zu hervorragenden Toren ein – eingeleitet durch den, in den Spielen zuvor, vermissten Druckaufbau, der zentrales Instrument des Erfolges war. Ab der 15. Spielminute dann der Einbruch. Unachtsamkeit im Angriff, kombiniert mit einer 2-Minuten Reduzierung auf dem Feld, ließ Verl auftrumpfen und zu einem 7:12 davonschleichen. Zeit für die geplante Änderung durch Umstellung der Formation – mit großem Erfolg. Ganze 8 Minuten brachten wir den TV Verl unter Kontrolle und verwiesen Ihn nach jedem Angriff torlos zurück in die Abwehr; das Ergebnis: ein 5-Tore Lauf und ein 12:12 zur Halbzeit.

Mellmann rechnete nun mit einer Umstellung von Verl auf eine offensivere Deckung, doch der TV Verl blieb erstaunlicherweise seiner vorherigen Linie treu. Lediglich eine offensivere 5:1 Spitze auf Mittelmann Ole Callenius war die Folge, das wiederum nutze Spenge aus. Ein supergeiles Spiel lieferten sich an diesem Tag die „Meller Jungs“ Robin Temming auf Außen, Jannes Kleine-Böse im Tor und vor allem Jonathan Schröder am Kreis. Das konsequente raustreten als Passspieler bei der 5:1 Deckung, das Absetzen in den schwachen Mittelblock der Verler, in Kombination mit einem wachen Rückraum und damit verbundenen perfekten Anspielen an den Kreis, brachte schnelle und einfache Tore. Insbesondere auch Florian Pecher war voll da. Waren es doch mitunter seine Anspiele an den Kreis, wenn er nicht gerade selbst die Lücke nutzte und somit 6 Tore aus dem Feld erzielte. In der zweiten Halbzeit dominierte Spenge das Spiel – einige Male nutzte der TV Verl kleinere Fehler unseres Angriffs aus und verwandelte zu Ausgleichstreffern.

Auch drei Strafwürfe konnten wieder einmal nicht im Tor verwandelt werden. Fünf Minuten vor Schluss, Spenge zu der Zeit mit 2 Zählern vorn, Team-Time-Out vom TV Verl. Auch diesmal aber blieb die offensive Deckung in Gänze aus.  Die letzte Spielminute brach an, technischer Fehler seitens Verl, Tempo Gegenstoß und 7-Meter Entscheidung. Kapitän Florian Pecher verwandelte diesen sicher zum Endstand von 26:23. Besonders schön war, dass dieser Sieg vor gut gefüllter Kulisse präsentiert werden konnte – danke an die Unterstützung der A-Jugend von Jöllenbeck und auch der Auswahl Spielern der ersten Herrenmannschaft, die den Weg schon vor Ihrem eigenen Spiel in die Halle fanden um die A-Jugend zu supporten!

 

 

Jannes Kleine-Böse, Jörn Schlottmann, Niklas Plaumann, Jonathan Schröder (6), Ilyas Badi (1), Robin Temming (6), Nico Hauptmeier, Timo Steiner, Kilian Nagel, Lennart Tietz (1), Erik Schneider (2), Ole Callenius (3), Florian Pecher (7/1)

So

30

Sep

2018

mA wartet weiter auf die ersten Oberligapunkte!

Es ist wie verhext – wieder einmal zeigte Spenge die technische Überlegenheit und Dominanz auf dem Feld gegen den TuS Ferndorf, wieder einmal reichte es am Ende aber nicht. Insgesamt 63 geworfene Tore in einem Jugend-Oberliga Spiel ist schon eine ganze Menge, es zeugt von einem temporeichen Handballspiel – ebensolches bekamen die Zuschauer an diesem Sonntagnachmittag auch zu sehen. 

Der Gegner Ferndorf insgesamt siebenmal, und somit sechsmal mehr als Spenge, in Unterzahl auf dem Feld, dominierte dennoch in eigener Halle. Spenge konnte die Gelegenheiten in Überzahl diesmal gut nutzen, schaffte es aber, außer bei dem 7:8 in Spielminute 19, nie über einen Gleichstand hinaus. Jedes Tor aus unserer Reihe wurde vom Gegner mit einem schnellen Gegenstoßtor ausgeglichen. „Ich bin froh, dass wir langsam aber stetig unsere Leistung von Woche zu Woche auf dem Feld verbessern“, sagte Trainer Marco Mellmann, „doch am Ende standen erneut 16 technische Fehler bestehend aus Pass und Wurffehlern auf dem Zettel, die in der Summe erneut nur eine Niederlage aufs Papier bringen.“

 

Die Jungs kämpften sich durch das gesamte Spiel, blieben immer stets am Ball, verfielen aber zu oft in die „Panik“ den Ball aufs Tor zu werfen, statt überlegt und ruhig zu handeln. Wir schafften es den Shooter Ferndorfs, Luca Nenne-Kolb, stets aus dem Spiel heraus zu stoppen, doch die standardisierten Würfe, wie Schlagwürfe nach dem Freiwurf und 7-Meter nach Foul konnten wir nicht parieren – hier werden wir noch einmal ansetzen. „Nach wie vor bin ich der festen Überzeugung davon, dass der aktuell letzte Platz - nach dem dritten Spieltag – nicht am Saisonende wiedergespiegelt wird.“

 

Nun haben die Jungs eine Woche Erholungspause. Am 13. Oktober geht es in eigener Halle gegen den TV Verl wieder an den Ball – die Verler Jungs spielten, wie auch Spenge, in der vergangenen Saison noch in der Verbandsliga, schafften in der Oberliga-Quali allerdings direkt nach dem ersten Turnier bereits den Sprung in die Oberliga Westfalen – ein spannender, aber zugleich bekannter Gegner.

 

Jannes Kleine-Böse, Jörn Schlottmann, Niklas Plaumann (1), Jonathan Schröder (4), Ilyas Badi (2), Robin Temming (5), Nico Hauptmeier (3), Kilian Nagel, Lennart Tietz, Maximilian Meinhardt, Erik Schneider (1), Ole Callenius (5), Florian Pecher (9/5), Timo Steiner

Bilder und Berichte der vergangenen Jahre sind im Archiv (passwortgeschützt) zu finden.

Wir bedanken uns bei: